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Blog der Doktorandinnen und
Doktoranden am Dubnow-Institut

Beiträge aus:November 2019

Thomas Brasch in seiner Berliner Wohnung in der Grolmanstraße 1991, Privatarchiv Christoph Rüter

Am 30. März 1968 schreibt der Dichter, Bühnenautor und Regisseur Thomas Brasch (1945–2001) aus Westberlin an seinen in Ostberlin lebenden Vater einen Brief, dessen Inhalt einen bemerkenswerten Blick auf ein deutsch-jüdisches Kapitel im 20. Jahrhunderts freilegt: das der jüdisch-kommunistischen Migration in die DDR, der jüdisch-biografisch bedingten ideologischen Anbindung an das »bessere Deutschland.«

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