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Blog der Doktorandinnen und
Doktoranden am Dubnow-Institut

Beiträge aus:November 2019

Georg Heuberger führt Helmut Kohl und Wolfram Brück während der Eröffnung des Museums durch die Ausstellung ©Rafael Herlich

Die Gründungsfeierlichkeiten des Frankfurter Jüdischen Museums im Jahr 1988 waren kein rein städtisches Ereignis. Die Entstehung und Eröffnung der Einrichtung, die dieser Tage erneut im Fokus des allgemeinen Interesses steht, war bereits vor über drei Jahrzehnten aufgrund ihres singulären Charakters in Westdeutschland eine Besonderheit. Ein Umstand, der seinerzeit auch durch die Wahl des Eröffnungsdatums unterstrichen wurde: es war der 9. November 1988.

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Löwenthal at the Voice of America, ca 1950

Kurz nachdem Leo Löwenthal im November 1953 von einer Europareise nach New York zurückgekehrt war, schrieb er Manfred George, dem Chefredakteur der Emigrantenzeitung Aufbau, um ihm »noch sehr viele Jahre des ›Aufbaus‹« zu wünschen.

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Löwenthal im Gespräch mit Brandt © J. H. Darchinger/Friedrich-Ebert-Stiftung

Im Nachlass Richard Löwenthals findet sich die Übersetzung eines Interviews, das der deutsch-jüdische Intellektuelle Ende 1971 der israelischen Journalistin Yoella Har-Shefi gab. Seine Antwort auf die Frage »welche Rolle das Judentum« in seinem Leben gespielt habe, warf neue Fragen auf.

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Thomas Brasch in seiner Berliner Wohnung in der Grolmanstraße 1991, Privatarchiv Christoph Rüter

Am 30. März 1968 schreibt der Dichter, Bühnenautor und Regisseur Thomas Brasch (1945–2001) aus Westberlin an seinen in Ostberlin lebenden Vater einen Brief, dessen Inhalt einen bemerkenswerten Blick auf ein deutsch-jüdisches Kapitel im 20. Jahrhunderts freilegt.

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